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24.07.2010 - Siegen/Bad Berleburg
Ausbildung gefährdet- Was nun?
Agentur für Arbeit bietet konkrete Hilfe an
Siegen-Wittgenstein. Das Ziel jedes Auszubildenden ist ein erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung. Aber schlechte Noten, Schwierigkeiten im Betrieb oder persönliche Probleme stehen dabei manchmal im Weg. Ausbildungsbegleitenden Hilfen bieten in solchen Fällen die nötige Hilfestellung.
Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind ein Angebot der Agentur für Arbeit Siegen an junge Menschen in einer betrieblichen Erstausbildung, welche Unterstützung benötigen, um die an sie gestellten Anforderungen erfolgreich bewältigen zu können. „Durch diese Hilfe werden die Leistungen in der Berufsschule stabilisiert bzw. verbessert, Ausbildungsabbrüche verhindert und somit zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beizutragen“, sagt Joachim Schneider, Teamleiter der Berufsberatung der Siegener Arbeitsagentur. „Dies geschieht in Form von Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogischer Begleitung. Auf jeden Teilnehmer wird hierbei individuell eingegangen und entsprechend vielfältig gestalten sich die Fördermöglichkeiten, wie z.B. Hausaufgabenhilfe, Klausuren-, und Prüfungsvorbereitung oder der Abbau von Prüfungsängsten durch Einüben von Lerntechniken, Motivations- und Entspannungsübungen und persönlichen Gespräche.
Mehr als 80 Prozent der Lehrgangsteilnehmer/-innen schafften in den vergangenen Jahren daraufhin ihren Ausbildungsabschluss und stehen somit den Unternehmen der Region als qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.“
Die Agentur für Arbeit Siegen finanziert dieses Unterstützungsangebot und hat für den Kreis Olpe die Kolping Bildungszentren Südwestfalen GmbH und für den Kreis Siegen-Wittgenstein das CJD Olpe mit der Durchführung beauftragt. Weder den Auszubildenden noch den Ausbildungsbetrieben entstehen Kosten. Über die Teilnahme entscheidet die Berufsberatung der Arbeitsagentur.
Quelle: Wittgensteiner Wochenpost, 24.07.2010






